Hünenberg See bewahren – jetzt Nein sagen zur masslosen Überbauung!
Behutsame Verdichtung statt Verstädterung und massive Aufzonungen
Was Hünenberg See heute ausmacht, droht unwiderruflich verloren zu gehen.
- Bis zu 6-stöckige Gebäude entstehen inmitten bestehender Quartierstrukturen
- Willkürliche Aufzonungen führen zu einer Ungleichbehandlung
- Aufzonungen ermöglichen eine Verdoppelung der Einwohnerzahl in Hünenberg See
- Jahrelange Bau- und Lärmbelastung vorprogrammiert
«Vergünstigter» Wohnraum bleibt unerschwinglich
Die geplanten Massnahmen treiben die Preisspirale weiter an, zu Lasten der Einwohner und insbesondere von Durchschnittsverdienern und Familien.
- Eine aggressive Aufzonung stoppt die Standortqualität für finanzkräftige Neuzuzüger nicht.
- Gewinnorientierte Immobilienentwickler treiben das Preisniveau weiter in die Höhe.
- Bisher erschwinglicher Wohnraum geht verloren.
- Auch sogenannter «vergünstigter» Wohnraum orientiert sich an hohen Marktpreisen – und bleibt damit teuer und privilegierten Kreisen vorbehalten.
Verantwortungsvolle Planung statt drohendem Verkehrschaos
Bei den aktuellen Planungen wird übersehen, dass das Bahnnetz bereits heute an seine Grenzen stösst. Die Ortsplanung propagiert
hohes Wachstum entlang bestehender Bahninfrastruktur und leitet motorisierten Verkehr über Quartierstrassen zur Umfahrungsstrasse
Cham / Hünenberg (UCH).
- Mit dem Ausbau des Zimmerbergtunnels II und des Luzerner Durchgangsbahnhofs wird die Schieneninfrastruktur an ihre Kapazitätsgrenze stossen.
- Hünenberg See erhält keinen Vorrang im Bahnverkehr – Interregio-Züge haben weiterhin Priorität, Pendler werden über Rotkreuz und
Zug geleitet. - Die Interessensvertretung pro Bahn Schweiz sieht die Zukunft der Stadtbahn mit Haltestellen in Zythus und Chämleten als akut gefährdet an.
- Aufgrund dieser fehlgeleiteten Planungen wird der motorisierte Verkehr massiv ansteigen.
Die Ortsplanungsrevision ist unvollständig
Wichtige Elemente der Ortsplanung werden bewusst ausgeklammert und in spätere Teilrevisionen verschoben – so wird den Stimmberechtigten die Chance verwehrt, umfassend über die Zukunft ihrer Gemeinde zu entscheiden.
- Zu den ausgeklammerten Gebieten gehören mehrere Ortsteile – darunter die Einführung von Weilerzonen, die Zollweid, die Reussuferzone, das Arbeitsgebiet Moosmatt sowie die Umzonung des Zythus-Areals.
- Trotz Planung bleibt der künftige Standort des Ökihofs
unbestimmt. - Das Zythus-Areal, obwohl als Zentrumszone definiert, wird aus der Planung ausgeklammert. Dadurch geht der Überblick über das Gesamtbild verloren. Dennoch wird in der Bauordnung
bezüglich Zythus bereits von Städtebau und hoher Dichte
gesprochen.